Frauenarzt Dr. Michael Reitz

Kapuzinergasse 3
76829 Landau i.d. Pfalz
Telefon (0 63 41) 8 08 58
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Häufige Fragen

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

Stethoskop Im Anschluss an einige häufig gestellte Fragen aus unserem Praxisalltag finden Sie weiter unten ein Glossar mit Begriffen zum Thema Verhütung.

zum Glossar




Einnahmefehler bei der Antibabypille:

Was muss ich bei der Einnahme beachten?

Am besten ist es, man nimmt die Pille immer zur gleichen Zeit, z.B. abends, dann kann man am nächsten Morgen kontrollieren, ob man auch wirklich daran gedacht hat. Man kann die Einnahme problemlos bis zu 12 Stunden nachholen. Der Emfängnisschutz ist allerdings nicht mehr gegeben, wenn mehr als 36 Stunden zwischen zwei Pillen liegen. Dann heißt es: bis zur nächsten Blutung zusätzlich verhüten (z.B. mit Kondom).

Die restlichen Pillen sollten Sie trotzdem weiternehmen, damit keine Zyklusstörungen auftreten. Eine Herabsetzung der Sicherheit ist auch bei Erbrechen und Durchfall gegeben, auch hier ist es sinnvoll zusätzlich zu verhüten, die Einnahme ist so gut es geht fortzusetzen.

Bei Einnahme anderer Medikamente ist mit dem Arzt oder dem Apotheker zu besprechen, ob sich diese beiden Medikamente gegenseitig beeinflussen und die Sicherheit herabsetzen. In diesem Fall wäre auch eine zusätzliche Verhütung sinnvoll.

Kann man die Periode auch einmal verschieben?

Mit der Pille kann man die Menstruation steuern, wenn z.B. der Urlaub dadurch beeinträchtigt wird. Man kann entweder die Periode vorverlegen indem man bis zu 7 Pillen wegläßt, dann 7 Tage Pause macht und neu beginnt.

Man kann die Menstruation aber auch nach hinten verschieben, indem man aus einem weiteren Päckchen soviel Pillen ohne Pause zusätzlich nimmt, wie man die Periode verschieben möchte. Auch danach sind 7 Tage Pause einzuhalten und dann neu zu starten.

Man kann die Antibabypille aber auch mehrere Monate hintereinander ohne Pause einnehmen. Dadurch wird die Sicherheit noch etwas erhöht, die Periode bleibt in dieser Zeit aus. Man kann diese sogenannten Langzyklen aber nur mit sogenannten Einphasenpräparaten durchführen, bei denen alle Pillen im Päckchen gleich sind.

Pille und Urlaub

Bei Urlaubsreisen im europäischen Ausland ist nur mit geringen Zeitverschiebungen zu rechen, so daß die Pille am Urlaubsort wie gewohnt weiter eingenommen werden kann.

Bei Interkontinentalflügen informieren Sie sich bitte in der unten-stehenden Zeitverschiebungstabelle.

Schwangerschaft

Welche Kinderkrankheiten können das ungeborene Kind schädigen?

Das ungeborene Kind kann im wesentlichen durch drei Kinderkrankheiten angesteckt und dadurch krank werden:

1.Röteln: Eine Rötelninfektion der schwangeren Frau in den ersten drei Monaten kann schwere Auswirkungen auf das Kind haben. In aller Regel sind die Frauen jedoch geimpft und haben einen ausreichenden Antikörper-Titer. Eine Eintragung darüber finden Sie in Ihrem Mutterpass auf der ersten Seite. Sollten Sie keinen ausreichenden Antikörper-Titer haben und in Kontakt mit jemand gekommen sein, der akut an einer Rötelninfektion leidet, müssen Sie sofort Ihren betreuenden Frauenarzt aufsuchen.

2. Windpocken: Eine Windpockeninfektion der werdenden Mutter ist besonders in den ersten drei Monaten oder kurz vor der Geburt von Bedeutung. Haben Sie früher Windpocken durchgemacht, besteht für das ungeborene Kind kein Risiko. Haben Sie aber keine Windpocken gehabt oder besteht darüber Zweifel, ist bei einem Kontakt mit einem windpockenkranken Menschen sofort der Arzt aufzusuchen, damit über eine Antikörperbestimmung (keine Kassenleistung) festgestellt werden kann, ob ein Schutz gegen diese Krankheit vorhanden ist.

Eine Impfung gegen Windpocken ist nur außerhalb der Schwangerschaft möglich.

Eine Antikörpertiterbestimmung zu Beginn der Schwangerschaft schafft entsprechende Sicherheit.

3. Ringelröteln: Auch hier kann eine Infektion der werdenden Mutter zu einer schweren Krankheit des Kindes führen. Die Antikörperbestimmung in der Frühschwangerschaft (keine Kassenleistung) gibt hier die entsprechende Sicherheit. Ist der Antikörper-Titer unklar und ist es zu einem Kontakt mit einem Menschen mit Ringelrötelninfektion gekommen, ist ebenfalls sofort der betreuende Frauenarzt zu informieren.

Die übrigen Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps oder Scharlach haben für das ungeborene Kind keine Bedeutung.

Glossar

In diesem Glossar werden Begriffe zum Thema Verhütung und Sexualität kurz und knapp erklärt. Die Begriffe sind alphabetisch geordnet.

A | B | C | D | E | F | G
|
H | I | J | K
L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V
W | XYZ



A

Abort (Fehlgeburt)

Vorzeitige spontane oder künstlich herbeigeführte Beendigung der Schwangerschaft.

Siehe Schwangerschaftsabbruch

Abstinenz

(Sexuelle) Enthaltsamkeit

Abstrich

Aus der Scheide wird z.B. mit einem Wattestäbchen Sekret entnommen und an ein Labor geschickt, z.B. bei der Krebsvorsorge oder bei Verdacht auf gewisse Infektionen.

Abtreibung

Siehe Schwangerschaftsabbruch

Adnexe

Oberbegriff für Eierstöcke und Eileiter.

Adnexitis

Ein- oder beidseitige Entzündung der Adnexe. Meist durch bakterielle Infektionen, z.B. mit Chlamydien.

AIDS

Abkürzung für Acquired Immune Deficiency Syndrome. Durch Virusinfektion erworbenes Immundefektsyndrom. Übertragung erfolgt hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr und bei Drogenabhängigen durch infizierte Nadeln/Spritzen. Kondome schützen vor einer Ansteckung bei Geschlechtsverkehr.

Akne

Hauterkrankung mit Pickeln und Mitessern, vor allem im Gesicht, an Brustkorb, Schultern und Rücken. Tritt häufig während der Pubertät auf.

Amenorrhö

Ausbleiben der Regelblutung

Analverkehr

Sexualpraktik, bei der das Glied in den After eingeführt wird.

Androgene

Männliche Geschlechtshormone

Anorexia nervosa (Magersucht)

Essstörung, von der vorwiegen Frauen betroffen sind (ca. 12.-30. Lebensjahr), die große Angst vor einer Gewichtszunahme haben. Durch ein gestörtes Essverhaltenmit Appetitlosigkeit und Nahrungsverweigerung kommt es rasch zum Gewichtsverlust mit schweren körperlichen Störungen. Die Behandlung erfolgt durch eine Psychotherapie, evt. auch durch Aufnahme in ein Krankenhaus und Familientherapie.

Antibiotika

Medikamente, die Bakterien abtöten oder deren Wachstum hemmen.

Ausfluss (Fluor)

Dünn- bis dickflüssiges Sekret aus der Scheide. Oft mit Juckreiz und Schmerzen verbunden, z.B. bei Infektionen.

B

Bisexualität

Sexuelle Erregbarkeit einer Person durch beide Geschlechter.

Bulimie („Fresssucht“)

Essstörung mit übermäßigem Essbedürfnis, bei dem das Hungergefühl fehlen kann. Phasen mit exzessiver Nahrungsaufnahme („Fressattacken“) und anschließendem – selbst herbeigeführtem – Erbrechen mit schweren körperlichen Folgen. Die Behandlung erfolgt durch eine Psychotherapie, evt. auch durch Aufnahme in ein Krankenhaus und Familientherapie.

C

Candida albicans

Hefepilz, der oft eine Scheideninfektion verursacht.

Chlamydien

Bakterien, die eine Infektion der Geschlechtsorgane und Harnwege verursachen können. Sie werden beim Geschlechtsverkehr übertragen.

Chloasma

Farbveränderungen der Haut, z.B. gelbliche bis bräunliche Flecken im Gesicht.

Corpus luteum

Siehe Gelbkörper.

Corpus uteri

Gebärmutterkörper

D

Defloration

Siehe Entjungferung.

Diaphragma (Scheidenpessar)

Von einer Gummikappe überspannter Kunststoffring, der in die Scheide eingesetzt wird und das Eindringen von Spermien in den Gebärmutterhals verhindern soll.

Diarrhö

Durchfall

Dreiphasenpille

Pille, bei der die 21 Dragees einer Monatspackung drei unterschiedliche Hormonmengen enthalten, die dem Monatszyklus angepasst sind.

Dysmenorrhö

Regelblutung mit krampfartigen Schmerzen, die evt. Schon vor Blutungsbeginn auftreten.

E

Eierstöcke (Ovarien)

In den zwei Produktionsorten (rechter und linker Eierstock) wird das befruchtungsfähige Eibläschen gebildet. Normalerweise einmal pro Monat platzt ein solches Eibläschen und stößt eine Eizelle aus (=Eisprung bzw. Ovulation). Die Eierstöcke produzieren jedoch auch Hormone, die den Körper auf eine Schwangerschaft vorbereiten.

Eileiter (Tuben)

Verbindung zwischen Eierstöcken und Gebärmutter, durch die das Ei nach dem Eisprung wandert. Hier wird die Eizelle von einem Samen befruchtet.

Einphasenpille (monophasische Kombinationspille)

Pille, bei der alle Dragees die gleiche Hormonmenge an Östrogen und Gestagen haben.

Eisprung (Ovulation)

Ablösung einer reifen, befruchtungsfähigen Eizelle aus dem Eierstock.

Ejakulation

Siehe Samenerguss.

Endometriose

Wucherung der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Ist mit starken Schmerzen vor und während der Regelblutung verbunden.

Endometrium

Gebärmutterschleimhaut, die jeden Monat neu aufgebaut und mit der Menstruation wieder ausgestoßen wird. Hier nistet sich das befruchtete Ei ein.

Entjungferung (Defloration)

Der beim ersten Geschlechtsverkehr erfolgende Einriss des Jungfernhäutchens.

Erektion

Aufrichten des Penis bei sexueller Erregung.

Ethinylestradiol

Synthetisch gewonnenes weibliches Geschlechtshormon (Östrogen), das in fast allen Pillen enthalten ist.

F

Fellatio

Sexuelle Stimulation durch Saugen und Lecken am Penis.

Fertilität

Fruchtbarkeit

Fluor

Siehe Ausfluss

Follikel

Eibläschen

Frigidität

Veralteter Begriff für angebliche „sexuelle Gefühlskälte“. Häufig liegt weniger eine gestörte Orgasmusfähigkeit als eine gestörte Partnerschaft vor.

FSH

Abkürzung für follikelstimulierendes Hormon. Wird im Gehirn gebildet und bewirkt die Heranreifung der Eibläschen im Eierstock.

G

Gebärmutter (Uterus)

Muskelstarkes weibliches Geschlechtsorgan zum Austragen einer Schwangerschaft. Besteht aus Schleimhaut (Endometrium) und Muskulatur.

Gebärmutterhals (Zervix)

Bezeichnung für den unteren Teil der Gebärmutter, in dem Drüsen Schleim produzieren. Dieser die Samenfäden entweder gut (Zeit um den Eisprung) oder aber hemmt die Bewegung der Samenfäden (Zeit nach dem Eisprung).

Gelbkörper (Corpus luteum)

Bläschenartiges Gebilde, das nach dem Eisprung im Eierstock entsteht und Hormone (z.B. Progesteron) produziert.

Gelbkörperhormon

Siehe Progesteron

Genitalien

Geschlechtsorgane

Genitalinfektion

Infektion der Geschlechtsorgane durch Bakterien, Viren oder Pilze. Häufige Symptome bei Frauen sind Juckreiz und/oder übelriechender, verfärbter Ausfluss. Häufige Anzeichen bei Männern sind z.B. Brennen beim Wasserlassen, Juckreiz, Hautausschlag.

Geschlechtshormone (Sexualhormone)

Körpereigene Stoffe, die u.a. die Ausbildung von Geschlechtsmerkmalen (Geschlechtsorgane, Körperbehaarung, Brüste, Stimmlage) bewirken. Dazu zählen Östrogene, Gestagene, Androgene.

Geschlechtskrankheiten

Ansteckende Erkrankungen, die vorwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Daher sollte auch der Partner in die Behandlung einbezogen werden.

Geschlechtsverkehr

Sexuelle Vereinigung, auch Beischlaf genannt.

Gestagene

Oberbegriff für bestimmte weibliche Hormone, die im Gelbkörper gebildet werden.

Gravidität

Schwangerschaft

Gynäkologin/Gynäkologe

Frauenärztin/Frauenarzt

H

Hämorrhoiden

Erweiterte Venen im Afterbereich, die oft jucken oder schmerzen.

Harninkontinenz

Unwillkürlicher Harnabgang.

Herpes

Hautausschlag mit Bläschenbildung. Vireninfektion, die durch engen Körperkontakt übertragen werden kann. Meist im Bereich der Lippen und Geschlechtsorgane.

Heterosexualität

Sexuelles Interesse am jeweils anderen Geschlecht.

Homosexualität

Sexuelles Interesse am jeweils eigenen Geschlecht.

Hormone

Botenstoffe im Körper, die die Kommunikation der Organe steuern.

Hormonstatus

Hormonmenge im Blut. Zu ihrer Bestimmung wird Blut abgenommen und an ein Labor geschickt. Das Labor misst die Menge der Hormone im Blut.

Hymen

Siehe Junfernhäutchen

I

Intrauterinpessar

siehe Spirale

J

Jungfernhäutchen

Schleimhautfalte am Scheidengang.

K

Koitus

Heterosexueller Geschlechtsverkehr.

Kombinationspille

Oberbegriff für alle Pillen, die ein Östrogen und ein Gestagen enthalten.

Kondom (Präservativ)

Dünne Gummihülle zum Überstreifen über den Penis. Zur Schwangerschaftsverhütung und Vermeidung der Übertragung von Geschlechtskrankheiten sowie AIDS.

Kondylom (Feigwarze)

Warze in der After-/Geschlechtsgegend. Hervorgerufen durch Viren, die bevorzugt in feuchter Umgebung leben und beim Geschlechtsverkehr übertragen werden können.

Kontrazeption

Siehe Verhütung

Kunnilingus

Sexuelle Stimulation der weiblichen Geschlechtsteile mit Mund und Zunge.

L

Labien

Schamlippen

Levonorgestrel

Besonders gut verträgliches synthetisch gewonnenes Gestagen (weibliches Geschlechtshormon), das in vielen Pillen enthalten ist.

LH

Abkürzung für Luteinisierungshormon. Bewirkt den Eisprung in der Mitte des Monatszyklus.

Libido

Sexuelles Verlangen

Lues

Syphilis, eine heute eher selten vorkommende Geschlechtskrankheit.

M

Mamille

Brustwarze

Mamma

Brust

Mammographie

Röntgenuntersuchung der Brust.

Maskulinisierung

Siehe Virilisierung

Mastodynie

Spannungsgefühl in den Brüsten (häufig vor der Regelblutung).

Masturbation (Onanie)

Selbstbefriedigung

Menarche

Zeitpunkt des Auftretens der ersten Regelblutung in der Pubertät.

Menstruation

Regelblutung

Mikropille

Niedrig dosierte Pille aus Östrogenen undGestagenen.

Minipille

Pille, die nur ein niedrig dosiertes Gestagen enthält und kein Östrogen. Verhindert den Eisprung nicht so sicher wie die Mikropille. Verhindert das Eindringen von Spermien durch Eindickung des Schleims im Gebärmutterhals.

Mittelschmerz

Unterleibsschmerz in der Zyklusmitte zur Zeit des Eisprungs.

Morning-after-Pille (Pille danach)

Muss spätestens 48 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, um eine Schwangerschaft zu verhindern.

Muttermund

Siehe Portio

Mykose

Infektionskrankheit, die durch Pilze hervorgerufen wird.

N
kein Eintrag
O

Orale Kontrazeptiva

Verhütungsmittel, die in Form von Tabletten oder Dragees eingenommen werden und Hormone enthalten (siehe auch Pille).

Oralverkehr

Sexuelle Praktik, bei der das weibliche/männliche Geschlechtsteil mit dem Mund und der Zunge berührt wird.

Orgasmus

Höhepunkt der sexuellen Erregung. Zeitpunkt, zu dem es beim Mann zur Ejakulation kommt und der bei der Frau durch rhythmisches Zusammenziehen der Gebärmutter- und Scheidenmuskulatur gekennzeichnet ist.

Östrogene

Weibliche Geschlechtshormone, die vor allem in den Eierstöcken gebildet werden.

Ovarien

Siehe Eierstöcke

Ovulation

Siehe Eisprung

Ovulationshemmer

Medikamente, die Östrogene und Gestagene enthalten und den Eisprung verhindern (siehe Pille).

P

Pearl-Index

Maß für die Zuverlässigkeit empfängnisverhütender Methoden (Zahl der Schwangerschaften pro 100 Frauen, die über ein Jahr eine bestimmte Methode angewendet haben). Pearl-Index der üblichen Kombinationspillen ist ca. 0,1.

Pessar

Ring oder Schale aus Gummi, z.B. Scheidenpessar (Diaphragma). Dient der Verhütung.

Petting

Gegenseitiges Streicheln der Geschlechtsteile ohne Geschlechtsverkehr.

Pille

Umgangssprachliche Bezeichnung für Medikamente zur Empfängnisverhütung (siehe auch Orale Kontrazeptiva).

Pille danach

Siehe Morning-after-Pille

Pillenpause

Unterbrechung der Pilleneinnahme zur Auslösung der Regelblutung oder Unterbrechung der Einnahme für mehrere Monate.

Pilze

Organismen, die u.a. auch eine Scheideninfektion hervorrufen können, wie z.B. Candida albicans.

Portio

Muttermund. Teil des Gebärmutterhalses, der in die Scheide hineinragt.

Portiokappe

Kunststoffkappe, die über den Muttermund gestülpt wird und das Eindringen von Spermien in die Gebärmutter verhindern soll.

Postkoitalpille

Siehe Morning-after-Pille

Potenz

Allgemein: Erektionsfähigkeit.

Speziell: Zeugungsfähigkeit des Mannes.

Präservativ

Siehe Kondom

Pro Familia

Beratungsstelle für Familienplanung und Sexualaufklärung.

Progesteron

Körpereigenes Gelbkörperhormon, das u.a. den zyklischen Auf- und Abbau der Gebärmutterschleimhaut im Verlauf des Monatszyklus mitsteuert.

Prolaktin

Hormon aus der Hirnanhangdrüse, das das Brustdrüsenwachstum und bei Stillenden die Milchproduktion fördert.

Pubertät

Zeitraum zwischen Kindheit und Erwachsenensein, in dem sich die Geschlechtsreife entwickelt.

Q
kein Eintrag
R

Rektale Untersuchung

Tastuntersuchung durch den After, z.B. zur zusätzlichen Beurteilung von Gebärmutter und Eierstöcken.

S

Safer Sex

Mit Kondom geschützter Geschlechtsverkehr zur Vermeidung der Übertragung von Geschlechtskrankheiten und AIDS.

Samenerguss (Ejakulation)

Ausstoßen der Samenflüssigkeit aus dem Penis.

Schamlippen

Labien

Scheide

Vagina

Schwangerschaftsabbruch (Interruptio)

Künstliche Beendigung der Schwangerschaft, z.B. durch operativen Eingriff oder Medikamente (siehe auch Abort).

Sonographie

Siehe Ultraschalluntersuchung

Soor

(Scheiden-) Infektion durch bestimmte Pilze(z.B. Candida albicans).

Spekulum

Trichterförmiges Instrument, das zur Untersuchung in die Scheide eingeführt wird.

Sperma

Samenflüssigkeit des Mannes. Besteht aus Spermien und verschiedenen Sekreten.

Spirale (Intrauterinpessar)

Verhütungsmittel, meist aus Kunststoff und Kupferdraht, das vom Arzt in die Gebärmutter eingelegt wird.

Sterilisation

Operativer Eingriff, bei dem die Ei- bzw. Samenleiter durchtrennt werden und somit eine Unfruchtbarkeit herbeigeführt wird.

Syphilis

Geschlechtskrankheit (siehe Lues).

T

Tampon

Hygieneartikel aus Watte, der in die Scheide eingeführt wird und das Mentruationsblut aufsaugt.

Temperaturmethode

Verhütungsmethode, bei der durch Messung der morgendlichen Körpertemperatur die fruchtbaren Tage bestimmt werden können.

Testosteron

Männliches Geschlechtshormon, das vorwiegend in den Hoden gebildet wird.

Thrombose

Völliger oder teilweiser Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel.

Trichomonaden

Sexuell übertragbare Krankheitserreger, die eine Infektion der Harnblase oder der Scheide verursachen können.

Tripper (Gonorrhö)

Sexuell übertragbare Geschlechtskrankheit, z.B. der Harnröhre und der Geschlechtsorgane.

Tuben

Siehe Eileiter

U

Ultraschalluntersuchung

Bildliche Untersuchung der inneren Organe ohne Röntgenstrahlung, z.B. mit einer Vaginalsonde oder von außen durch die Bauchdecke.

Uterus

Siehe Gebärmutter

V

Vagina

Scheide

Verhütung

Maßnahmen zur Vermeidung einer Schwangerschaft, am häufigsten durch die Pille.

Virilisierung

“Vermännlichung” bei Frauen, z.B. Tieferwerden der Stimme.

Vorsorgeuntersuchung

Empfohlene Untersuchung, z.B. im Verlauf einer Schwangerschaft oder zur Krebsvorsorge.

Vulva

Äußere weibliche Geschlechtsteile, z.B. Schamlippen, Klitoris und Scheide.

W
kein Eintrag
XYZ

Zervix

Siehe Gebärmutterhals

Zweiphasenpille

Pille mit zwei unterschiedlichen Hormondosierungen.

Zwischenblutungen

Blutungen außerhalb der normalen Regelblutung.

Zyklus

Zeitraum vom ersten Tag der Regel bis zum letzten Tag vor der neuen Blutung. Normale Zyklusdauer 25-31 Tage. Normale Blutungsdauer 3-5 Tage.

Zyste

Flüssigkeitsgefülltes, blasenförmiges Gebilde, z.B. am Eierstock.

Zystitis

Entzündung der Harnblase. Kommt bei Frauen häufiger vor.

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Dr. med. Michael Reitz
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