
Liebe Besucherin, lieber Besucher,
Im Anschluss an einige häufig gestellte Fragen aus unserem Praxisalltag finden Sie weiter unten ein Glossar mit Begriffen zum Thema Verhütung.
zum Glossar
Einnahmefehler bei der Antibabypille:
Was muss ich bei der Einnahme beachten?
Am besten ist es, man nimmt die Pille immer zur gleichen Zeit, z.B. abends, dann kann man am nächsten Morgen kontrollieren, ob man auch wirklich daran gedacht hat. Man kann die Einnahme problemlos bis zu 12 Stunden nachholen. Der Emfängnisschutz ist allerdings nicht mehr gegeben, wenn mehr als 36 Stunden zwischen zwei Pillen liegen. Dann heißt es: bis zur nächsten Blutung zusätzlich verhüten (z.B. mit Kondom).
Die restlichen Pillen sollten Sie trotzdem weiternehmen, damit keine Zyklusstörungen auftreten. Eine Herabsetzung der Sicherheit ist auch bei Erbrechen und Durchfall gegeben, auch hier ist es sinnvoll zusätzlich zu verhüten, die Einnahme ist so gut es geht fortzusetzen.
Bei Einnahme anderer Medikamente ist mit dem Arzt oder dem Apotheker zu besprechen, ob sich diese beiden Medikamente gegenseitig beeinflussen und die Sicherheit herabsetzen. In diesem Fall wäre auch eine zusätzliche Verhütung sinnvoll.
Kann man die Periode auch einmal verschieben?
Mit der Pille kann man die Menstruation steuern, wenn z.B. der Urlaub dadurch beeinträchtigt wird. Man kann entweder die Periode vorverlegen indem man bis zu 7 Pillen wegläßt, dann 7 Tage Pause macht und neu beginnt.
Man kann die Menstruation aber auch nach hinten verschieben, indem man aus einem weiteren Päckchen soviel Pillen ohne Pause zusätzlich nimmt, wie man die Periode verschieben möchte. Auch danach sind 7 Tage Pause einzuhalten und dann neu zu starten.
Man kann die Antibabypille aber auch mehrere Monate hintereinander ohne Pause einnehmen. Dadurch wird die Sicherheit noch etwas erhöht, die Periode bleibt in dieser Zeit aus. Man kann diese sogenannten Langzyklen aber nur mit sogenannten Einphasenpräparaten durchführen, bei denen alle Pillen im Päckchen gleich sind.
Pille und Urlaub
Bei Urlaubsreisen im europäischen Ausland ist nur mit geringen Zeitverschiebungen zu rechen, so daß die Pille am Urlaubsort wie gewohnt weiter eingenommen werden kann.
Bei Interkontinentalflügen informieren Sie sich bitte in der unten-stehenden Zeitverschiebungstabelle.
Schwangerschaft
Welche Kinderkrankheiten können das ungeborene Kind schädigen?
Das ungeborene Kind kann im wesentlichen durch drei Kinderkrankheiten angesteckt und dadurch krank werden:
1.Röteln: Eine Rötelninfektion der schwangeren Frau in den ersten drei Monaten kann schwere Auswirkungen auf das Kind haben. In aller Regel sind die Frauen jedoch geimpft und haben einen ausreichenden Antikörper-Titer. Eine Eintragung darüber finden Sie in Ihrem Mutterpass auf der ersten Seite. Sollten Sie keinen ausreichenden Antikörper-Titer haben und in Kontakt mit jemand gekommen sein, der akut an einer Rötelninfektion leidet, müssen Sie sofort Ihren betreuenden Frauenarzt aufsuchen.
2. Windpocken: Eine Windpockeninfektion der werdenden Mutter ist besonders in den ersten drei Monaten oder kurz vor der Geburt von Bedeutung. Haben Sie früher Windpocken durchgemacht, besteht für das ungeborene Kind kein Risiko. Haben Sie aber keine Windpocken gehabt oder besteht darüber Zweifel, ist bei einem Kontakt mit einem windpockenkranken Menschen sofort der Arzt aufzusuchen, damit über eine Antikörperbestimmung (keine Kassenleistung) festgestellt werden kann, ob ein Schutz gegen diese Krankheit vorhanden ist.
Eine Impfung gegen Windpocken ist nur außerhalb der Schwangerschaft möglich.
Eine Antikörpertiterbestimmung zu Beginn der Schwangerschaft schafft entsprechende Sicherheit.
3. Ringelröteln: Auch hier kann eine Infektion der werdenden Mutter zu einer schweren Krankheit des Kindes führen. Die Antikörperbestimmung in der Frühschwangerschaft (keine Kassenleistung) gibt hier die entsprechende Sicherheit. Ist der Antikörper-Titer unklar und ist es zu einem Kontakt mit einem Menschen mit Ringelrötelninfektion gekommen, ist ebenfalls sofort der betreuende Frauenarzt zu informieren.
Die übrigen Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps oder Scharlach haben für das ungeborene Kind keine Bedeutung.
Glossar
In diesem Glossar werden Begriffe zum Thema Verhütung und Sexualität kurz und knapp erklärt. Die Begriffe sind alphabetisch geordnet.
| A |
Abort (Fehlgeburt)
Vorzeitige spontane oder künstlich herbeigeführte Beendigung der Schwangerschaft.
Siehe Schwangerschaftsabbruch
Abstinenz
(Sexuelle) Enthaltsamkeit
Abstrich
Aus der Scheide wird z.B. mit einem Wattestäbchen Sekret entnommen und an ein Labor geschickt, z.B. bei der Krebsvorsorge oder bei Verdacht auf gewisse Infektionen.
Abtreibung
Siehe Schwangerschaftsabbruch
Adnexe
Oberbegriff für Eierstöcke und Eileiter.
Adnexitis
Ein- oder beidseitige Entzündung der Adnexe. Meist durch bakterielle Infektionen, z.B. mit Chlamydien.
AIDS
Abkürzung für Acquired Immune Deficiency Syndrome. Durch Virusinfektion erworbenes Immundefektsyndrom. Übertragung erfolgt hauptsächlich durch Geschlechtsverkehr und bei Drogenabhängigen durch infizierte Nadeln/Spritzen. Kondome schützen vor einer Ansteckung bei Geschlechtsverkehr.
Akne
Hauterkrankung mit Pickeln und Mitessern, vor allem im Gesicht, an Brustkorb, Schultern und Rücken. Tritt häufig während der Pubertät auf.
Amenorrhö
Ausbleiben der Regelblutung
Analverkehr
Sexualpraktik, bei der das Glied in den After eingeführt wird.
Androgene
Männliche Geschlechtshormone
Anorexia nervosa (Magersucht)
Essstörung, von der vorwiegen Frauen betroffen sind (ca. 12.-30. Lebensjahr), die große Angst vor einer Gewichtszunahme haben. Durch ein gestörtes Essverhaltenmit Appetitlosigkeit und Nahrungsverweigerung kommt es rasch zum Gewichtsverlust mit schweren körperlichen Störungen. Die Behandlung erfolgt durch eine Psychotherapie, evt. auch durch Aufnahme in ein Krankenhaus und Familientherapie.
Antibiotika
Medikamente, die Bakterien abtöten oder deren Wachstum hemmen.
Ausfluss (Fluor)
Dünn- bis dickflüssiges Sekret aus der Scheide. Oft mit Juckreiz und Schmerzen verbunden, z.B. bei Infektionen.
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| B |
Bisexualität
Sexuelle Erregbarkeit einer Person durch beide Geschlechter.
Bulimie („Fresssucht“)
Essstörung mit übermäßigem Essbedürfnis, bei dem das Hungergefühl fehlen kann. Phasen mit exzessiver Nahrungsaufnahme („Fressattacken“) und anschließendem selbst herbeigeführtem Erbrechen mit schweren körperlichen Folgen. Die Behandlung erfolgt durch eine Psychotherapie, evt. auch durch Aufnahme in ein Krankenhaus und Familientherapie.
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| C |
Candida albicans
Hefepilz, der oft eine Scheideninfektion verursacht.
Chlamydien
Bakterien, die eine Infektion der Geschlechtsorgane und Harnwege verursachen können. Sie werden beim Geschlechtsverkehr übertragen.
Chloasma
Farbveränderungen der Haut, z.B. gelbliche bis bräunliche Flecken im Gesicht.
Corpus luteum
Siehe Gelbkörper.
Corpus uteri
Gebärmutterkörper
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| D |
Defloration
Siehe Entjungferung.
Diaphragma (Scheidenpessar)
Von einer Gummikappe überspannter Kunststoffring, der in die Scheide eingesetzt wird und das Eindringen von Spermien in den Gebärmutterhals verhindern soll.
Diarrhö
Durchfall
Dreiphasenpille
Pille, bei der die 21 Dragees einer Monatspackung drei unterschiedliche Hormonmengen enthalten, die dem Monatszyklus angepasst sind.
Dysmenorrhö
Regelblutung mit krampfartigen Schmerzen, die evt. Schon vor Blutungsbeginn auftreten.
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| E |
Eierstöcke (Ovarien)
In den zwei Produktionsorten (rechter und linker Eierstock) wird das befruchtungsfähige Eibläschen gebildet. Normalerweise einmal pro Monat platzt ein solches Eibläschen und stößt eine Eizelle aus (=Eisprung bzw. Ovulation). Die Eierstöcke produzieren jedoch auch Hormone, die den Körper auf eine Schwangerschaft vorbereiten.
Eileiter (Tuben)
Verbindung zwischen Eierstöcken und Gebärmutter, durch die das Ei nach dem Eisprung wandert. Hier wird die Eizelle von einem Samen befruchtet.
Einphasenpille (monophasische Kombinationspille)
Pille, bei der alle Dragees die gleiche Hormonmenge an Östrogen und Gestagen haben.
Eisprung (Ovulation)
Ablösung einer reifen, befruchtungsfähigen Eizelle aus dem Eierstock.
Ejakulation
Siehe Samenerguss.
Endometriose
Wucherung der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Ist mit starken Schmerzen vor und während der Regelblutung verbunden.
Endometrium
Gebärmutterschleimhaut, die jeden Monat neu aufgebaut und mit der Menstruation wieder ausgestoßen wird. Hier nistet sich das befruchtete Ei ein.
Entjungferung (Defloration)
Der beim ersten Geschlechtsverkehr erfolgende Einriss des Jungfernhäutchens.
Erektion
Aufrichten des Penis bei sexueller Erregung.
Ethinylestradiol
Synthetisch gewonnenes weibliches Geschlechtshormon (Östrogen), das in fast allen Pillen enthalten ist.
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| F |
Fellatio
Sexuelle Stimulation durch Saugen und Lecken am Penis.
Fertilität
Fruchtbarkeit
Fluor
Siehe Ausfluss
Follikel
Eibläschen
Frigidität
Veralteter Begriff für angebliche „sexuelle Gefühlskälte“. Häufig liegt weniger eine gestörte Orgasmusfähigkeit als eine gestörte Partnerschaft vor.
FSH
Abkürzung für follikelstimulierendes Hormon. Wird im Gehirn gebildet und bewirkt die Heranreifung der Eibläschen im Eierstock.
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| G |
Gebärmutter (Uterus)
Muskelstarkes weibliches Geschlechtsorgan zum Austragen einer Schwangerschaft. Besteht aus Schleimhaut (Endometrium) und Muskulatur.
Gebärmutterhals (Zervix)
Bezeichnung für den unteren Teil der Gebärmutter, in dem Drüsen Schleim produzieren. Dieser die Samenfäden entweder gut (Zeit um den Eisprung) oder aber hemmt die Bewegung der Samenfäden (Zeit nach dem Eisprung).
Gelbkörper (Corpus luteum)
Bläschenartiges Gebilde, das nach dem Eisprung im Eierstock entsteht und Hormone (z.B. Progesteron) produziert.
Gelbkörperhormon
Siehe Progesteron
Genitalien
Geschlechtsorgane
Genitalinfektion
Infektion der Geschlechtsorgane durch Bakterien, Viren oder Pilze. Häufige Symptome bei Frauen sind Juckreiz und/oder übelriechender, verfärbter Ausfluss. Häufige Anzeichen bei Männern sind z.B. Brennen beim Wasserlassen, Juckreiz, Hautausschlag.
Geschlechtshormone (Sexualhormone)
Körpereigene Stoffe, die u.a. die Ausbildung von Geschlechtsmerkmalen (Geschlechtsorgane, Körperbehaarung, Brüste, Stimmlage) bewirken. Dazu zählen Östrogene, Gestagene, Androgene.
Geschlechtskrankheiten
Ansteckende Erkrankungen, die vorwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Daher sollte auch der Partner in die Behandlung einbezogen werden.
Geschlechtsverkehr
Sexuelle Vereinigung, auch Beischlaf genannt.
Gestagene
Oberbegriff für bestimmte weibliche Hormone, die im Gelbkörper gebildet werden.
Gravidität
Schwangerschaft
Gynäkologin/Gynäkologe
Frauenärztin/Frauenarzt
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| H |
Hämorrhoiden
Erweiterte Venen im Afterbereich, die oft jucken oder schmerzen.
Harninkontinenz
Unwillkürlicher Harnabgang.
Herpes
Hautausschlag mit Bläschenbildung. Vireninfektion, die durch engen Körperkontakt übertragen werden kann. Meist im Bereich der Lippen und Geschlechtsorgane.
Heterosexualität
Sexuelles Interesse am jeweils anderen Geschlecht.
Homosexualität
Sexuelles Interesse am jeweils eigenen Geschlecht.
Hormone
Botenstoffe im Körper, die die Kommunikation der Organe steuern.
Hormonstatus
Hormonmenge im Blut. Zu ihrer Bestimmung wird Blut abgenommen und an ein Labor geschickt. Das Labor misst die Menge der Hormone im Blut.
Hymen
Siehe Junfernhäutchen
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| I |
Intrauterinpessar
siehe Spirale
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| J |
Jungfernhäutchen
Schleimhautfalte am Scheidengang.
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| K |
Koitus
Heterosexueller Geschlechtsverkehr.
Kombinationspille
Oberbegriff für alle Pillen, die ein Östrogen und ein Gestagen enthalten.
Kondom (Präservativ)
Dünne Gummihülle zum Überstreifen über den Penis. Zur Schwangerschaftsverhütung und Vermeidung der Übertragung von Geschlechtskrankheiten sowie AIDS.
Kondylom (Feigwarze)
Warze in der After-/Geschlechtsgegend. Hervorgerufen durch Viren, die bevorzugt in feuchter Umgebung leben und beim Geschlechtsverkehr übertragen werden können.
Kontrazeption
Siehe Verhütung
Kunnilingus
Sexuelle Stimulation der weiblichen Geschlechtsteile mit Mund und Zunge.
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| L |
Labien
Schamlippen
Levonorgestrel
Besonders gut verträgliches synthetisch gewonnenes Gestagen (weibliches Geschlechtshormon), das in vielen Pillen enthalten ist.
LH
Abkürzung für Luteinisierungshormon. Bewirkt den Eisprung in der Mitte des Monatszyklus.
Libido
Sexuelles Verlangen
Lues
Syphilis, eine heute eher selten vorkommende Geschlechtskrankheit.
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| M |
Mamille
Brustwarze
Mamma
Brust
Mammographie
Röntgenuntersuchung der Brust.
Maskulinisierung
Siehe Virilisierung
Mastodynie
Spannungsgefühl in den Brüsten (häufig vor der Regelblutung).
Masturbation (Onanie)
Selbstbefriedigung
Menarche
Zeitpunkt des Auftretens der ersten Regelblutung in der Pubertät.
Menstruation
Regelblutung
Mikropille
Niedrig dosierte Pille aus Östrogenen undGestagenen.
Minipille
Pille, die nur ein niedrig dosiertes Gestagen enthält und kein Östrogen. Verhindert den Eisprung nicht so sicher wie die Mikropille. Verhindert das Eindringen von Spermien durch Eindickung des Schleims im Gebärmutterhals.
Mittelschmerz
Unterleibsschmerz in der Zyklusmitte zur Zeit des Eisprungs.
Morning-after-Pille (Pille danach)
Muss spätestens 48 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, um eine Schwangerschaft zu verhindern.
Muttermund
Siehe Portio
Mykose
Infektionskrankheit, die durch Pilze hervorgerufen wird.
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| N |
| kein Eintrag
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| O |
Orale Kontrazeptiva
Verhütungsmittel, die in Form von Tabletten oder Dragees eingenommen werden und Hormone enthalten (siehe auch Pille).
Oralverkehr
Sexuelle Praktik, bei der das weibliche/männliche Geschlechtsteil mit dem Mund und der Zunge berührt wird.
Orgasmus
Höhepunkt der sexuellen Erregung. Zeitpunkt, zu dem es beim Mann zur Ejakulation kommt und der bei der Frau durch rhythmisches Zusammenziehen der Gebärmutter- und Scheidenmuskulatur gekennzeichnet ist.
Östrogene
Weibliche Geschlechtshormone, die vor allem in den Eierstöcken gebildet werden.
Ovarien
Siehe Eierstöcke
Ovulation
Siehe Eisprung
Ovulationshemmer
Medikamente, die Östrogene und Gestagene enthalten und den Eisprung verhindern (siehe Pille).
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| P |
Pearl-Index
Maß für die Zuverlässigkeit empfängnisverhütender Methoden (Zahl der Schwangerschaften pro 100 Frauen, die über ein Jahr eine bestimmte Methode angewendet haben). Pearl-Index der üblichen Kombinationspillen ist ca. 0,1.
Pessar
Ring oder Schale aus Gummi, z.B. Scheidenpessar (Diaphragma). Dient der Verhütung.
Petting
Gegenseitiges Streicheln der Geschlechtsteile ohne Geschlechtsverkehr.
Pille
Umgangssprachliche Bezeichnung für Medikamente zur Empfängnisverhütung (siehe auch Orale Kontrazeptiva).
Pille danach
Siehe Morning-after-Pille
Pillenpause
Unterbrechung der Pilleneinnahme zur Auslösung der Regelblutung oder Unterbrechung der Einnahme für mehrere Monate.
Pilze
Organismen, die u.a. auch eine Scheideninfektion hervorrufen können, wie z.B. Candida albicans.
Portio
Muttermund. Teil des Gebärmutterhalses, der in die Scheide hineinragt.
Portiokappe
Kunststoffkappe, die über den Muttermund gestülpt wird und das Eindringen von Spermien in die Gebärmutter verhindern soll.
Postkoitalpille
Siehe Morning-after-Pille
Potenz
Allgemein: Erektionsfähigkeit.
Speziell: Zeugungsfähigkeit des Mannes.
Präservativ
Siehe Kondom
Pro Familia
Beratungsstelle für Familienplanung und Sexualaufklärung.
Progesteron
Körpereigenes Gelbkörperhormon, das u.a. den zyklischen Auf- und Abbau der Gebärmutterschleimhaut im Verlauf des Monatszyklus mitsteuert.
Prolaktin
Hormon aus der Hirnanhangdrüse, das das Brustdrüsenwachstum und bei Stillenden die Milchproduktion fördert.
Pubertät
Zeitraum zwischen Kindheit und Erwachsenensein, in dem sich die Geschlechtsreife entwickelt.
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| Q |
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| R |
Rektale Untersuchung
Tastuntersuchung durch den After, z.B. zur zusätzlichen Beurteilung von Gebärmutter und Eierstöcken.
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| S |
Safer Sex
Mit Kondom geschützter Geschlechtsverkehr zur Vermeidung der Übertragung von Geschlechtskrankheiten und AIDS.
Samenerguss (Ejakulation)
Ausstoßen der Samenflüssigkeit aus dem Penis.
Schamlippen
Labien
Scheide
Vagina
Schwangerschaftsabbruch (Interruptio)
Künstliche Beendigung der Schwangerschaft, z.B. durch operativen Eingriff oder Medikamente (siehe auch Abort).
Sonographie
Siehe Ultraschalluntersuchung
Soor
(Scheiden-) Infektion durch bestimmte Pilze(z.B. Candida albicans).
Spekulum
Trichterförmiges Instrument, das zur Untersuchung in die Scheide eingeführt wird.
Sperma
Samenflüssigkeit des Mannes. Besteht aus Spermien und verschiedenen Sekreten.
Spirale (Intrauterinpessar)
Verhütungsmittel, meist aus Kunststoff und Kupferdraht, das vom Arzt in die Gebärmutter eingelegt wird.
Sterilisation
Operativer Eingriff, bei dem die Ei- bzw. Samenleiter durchtrennt werden und somit eine Unfruchtbarkeit herbeigeführt wird.
Syphilis
Geschlechtskrankheit (siehe Lues).
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| T |
Tampon
Hygieneartikel aus Watte, der in die Scheide eingeführt wird und das Mentruationsblut aufsaugt.
Temperaturmethode
Verhütungsmethode, bei der durch Messung der morgendlichen Körpertemperatur die fruchtbaren Tage bestimmt werden können.
Testosteron
Männliches Geschlechtshormon, das vorwiegend in den Hoden gebildet wird.
Thrombose
Völliger oder teilweiser Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel.
Trichomonaden
Sexuell übertragbare Krankheitserreger, die eine Infektion der Harnblase oder der Scheide verursachen können.
Tripper (Gonorrhö)
Sexuell übertragbare Geschlechtskrankheit, z.B. der Harnröhre und der Geschlechtsorgane.
Tuben
Siehe Eileiter
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| U |
Ultraschalluntersuchung
Bildliche Untersuchung der inneren Organe ohne Röntgenstrahlung, z.B. mit einer Vaginalsonde oder von außen durch die Bauchdecke.
Uterus
Siehe Gebärmutter
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| V |
Vagina
Scheide
Verhütung
Maßnahmen zur Vermeidung einer Schwangerschaft, am häufigsten durch die Pille.
Virilisierung
“Vermännlichung” bei Frauen, z.B. Tieferwerden der Stimme.
Vorsorgeuntersuchung
Empfohlene Untersuchung, z.B. im Verlauf einer Schwangerschaft oder zur Krebsvorsorge.
Vulva
Äußere weibliche Geschlechtsteile, z.B. Schamlippen, Klitoris und Scheide.
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| W |
| kein Eintrag
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| XYZ |
Zervix
Siehe Gebärmutterhals
Zweiphasenpille
Pille mit zwei unterschiedlichen Hormondosierungen.
Zwischenblutungen
Blutungen außerhalb der normalen Regelblutung.
Zyklus
Zeitraum vom ersten Tag der Regel bis zum letzten Tag vor der neuen Blutung. Normale Zyklusdauer 25-31 Tage. Normale Blutungsdauer 3-5 Tage.
Zyste
Flüssigkeitsgefülltes, blasenförmiges Gebilde, z.B. am Eierstock.
Zystitis
Entzündung der Harnblase. Kommt bei Frauen häufiger vor.
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Dr. med. Michael Reitz
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Dr. med. Michael Reitz
Frauenarzt
Kapuzinergasse 3
76829 Landau i.d. Pfalz
Telefon (0 63 41) 8 08 58
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